Beschreibung
Vortrag über die „Champagner-Jahre“ zwischen 1920 und 1930. Zwischen Jazz und kulinarischer Sinnlichkeit – ein Einblick in die Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Das vom Ersten Weltkrieg gezeichnete Frankreich wendet sich dem Feiern zu, um zu vergessen.
Bälle, Tanzlokale und Kabaretts werden zu Tempeln der Ausgelassenheit.
Wie Eros symbolisieren Wein und Champagner Genuss und Sinnlichkeit.
Moët & Chandon und Mouton Rothschild arbeiten mit Malern zusammen und verbinden dabei Grand-Cru-Weine mit weiblicher Verführungskunst. Mit Coco Chanel und dem Jazz können Frauen sich frei kleiden, tanzen und in der Öffentlichkeit trinken. Doch Thanatos lauert im Schatten, hinter der Raserei verbirgt sich eine existenzielle Leere, Modigliani, Cendrars und Breton erliegen den Exzessen und dem Verfall. 1963 zeugen Marlene Dietrich und Brigitte Bardot, ein Glas in der Hand, von der Rolle des Champagners in der modernen Sinnlichkeit und vom Platz der Frauen in Kunst und Gesellschaft.
3. Konferenz über den Platz der Frau in der Kunst Daniel. BERNARD 2025/2026
