La Mémoire des Forêts von Véronique Gerbaud-Lambert.
Zu Ostern, eine persönliche Ausstellung, vom 3. bis 12. April 2026.
Das Gedächtnis der Wälder
Die Galerie GLINEUR lädt Sie zur Einzelausstellung von Véronique GERBAUD-LAMBERT ein, die vom 3. bis 12. April stattfindet.
Es gibt Wälder, die man nie ganz zufällig betritt.
Wälder, die flüstern, noch bevor man sie sieht.
Wälder, in denen das Licht wie ein Goldregen fällt, sich im Laub bricht, im Schatten verweilt und dann verschwindet.
Für ihre nächste Einzelausstellung lädt uns Véronique GERBAUD -LAMBERT ein, diese unsichtbare Schwelle zu überschreiten.
Ihre Landschaften sind Welten in sich selbst: üppige Dschungel, tiefes Unterholz, geheime Wasserfälle, unbewegliche Wasserflächen, in denen sich der Himmel wie ein Traum spiegelt. Das Licht ist hier souverän, formt das Hell-Dunkel, enthüllt ein Blatt, einen Baumstamm, ein Flimmern in der Luft. Manchmal verdunkelt sich der Himmel, der Regen wird exotisch, ein Gewitter droht, oder die Nacht öffnet sich zu einem sternenübersäten Himmel.
Und dann erscheint in dieser souveränen Natur das Leben.
Vögel fliegen auf.
Katzen tauchen aus der Stille auf.
Blicke durchdringen uns.
Eine Prozession von Tieren taucht aus diesen Gemälden auf - mächtig, geheimnisvoll, aufmerksam - als ob der Wald selbst uns beobachten würde.
Wir glauben, das Wasser fließen, die Flügel flattern und das Laub zittern zu hören.
Man erahnt einen vibrierenden, klingenden, pulsierenden Dschungel.
Eine unberührte, fast heilige Welt.
Diese Ausstellung ist eine Durchquerung.
Ein Eintauchen in die Welt.
Eine Einladung, langsamer zu werden, zu schauen und zu hören.
Und vielleicht sich daran zu erinnern, dass die Natur, wenn sie so gemalt wird, nie ganz eine Landschaft ist - sondern eine Präsenz.
